Mit der richtigen Redfield-Ratio gegen Grünalgen und Blaualgen - Siporax
Location: Startseite > Themen > Siporax
Einstellungen
Fontsize:
News

29.04.2013
Unsere 22. Börse im FEZ Berlin findet am So. 19.05.2013 13-16 Uhr statt.
Eine Reservierung für Aussteller ist ab sofort nur noch auf der Vereinsseite möglich


Diverse Baufinanzierungsrechner eingebaut


Vergleich Tierhalterhaftpflicht eingebaut


06.09.2011
Änderungen in der Datenschutzerklärung Google Analytics entfernt und das lokales Analysetool Piwik eingebaut.


09.08.2011
Neu installiert:
QR-Codes erstellen
Foto-Editor für Logos
Blog

Bookmark
Optionen
Kontakt-Formular
Druckansicht
Inhaltsverzeichnis
Login
Es sind 17 Besucher online
Heute Gesamt
Aufrufe: 124 1331530
Letzte Änderung
25.05.2013, 17:16
Meine Profile
Mein XING-Profil Mein facebook profil
Mein twitter account Uwes Profil bei Mister Wong besuchen
Abonniere meine FriendFeed-Beiträge GeoURL-wer lebt alles in meiner Nachbarschaft
Mein  LinkedIn-Profil Mein Profil auf BookRix
Free Vector Uwe Dölling auf Yasni
Mein NetLog-Profil Diese Seite ist geo-codiert
Blip.fm-meine Lieblingsmusik
Uwe auf Myspace TouristInfo2.0-Profil von Uwe solo-berlin auf Qype
solo-berlin auf Spreeforum Uwe Dölling auf Google+
solo-berlin bei AQ-Notdienst solo-berlin bei BetterPlace
Toplisten
Die Wirbellosen - Tierseiten Top 5 aus 50 Topliste Aquaristik-Info-Muenchen - Aquaristik-Links
Hier gehts zur Topliste Listinus Toplisten
AQUABERLIN - Die Tier Topliste Tier-Toplist.de - Die Topliste für alle Tier Seiten
Schlaue Haustiere - Tier-Topliste Animal Topsites
Linkportal DeutscheSeiten.de Mein EIntrag bei Besucherschwarm
Doelling-Berlin in der Deutschland Topliste - Bitte fleissig klicken Werbeportal Topliste Doelling-Berlin bei Webwurm.net - Webkatalog, Webverzeichnis und Suchmaschine Die TopListe Garnelen und Aquaristik Google Optimierung bei LinkHammer Aquaristik und Terraristik Top50 Unsere Seite im Aqua-Katalog Unsere Seite bei Suchnase.de
Meine Fische in der Datenbank des Aquarium Inventory Project

World Mosaik
Sicherheit Pagerank

Siporax

Das Filtermaterial siporax wurde von der Fa. Schott (einer der größten Glasproduzenten der Welt), speziell für die Aquarien- und Teichfilterung entwickelt. Es handelt sich also nicht um ein Abfallprodukt aus der Abwassertechnik, sondern wurde aufgrund gewässerbiologischer Studien entwicklt.

Mit dem Know How der Firma Schott war es möglich, die Porenstruktur der nitrifizierenden Schichten am Gewässerboden nachzubauen. Der Herstellungsprozess und die Struktur wurden weltweit patentiert.

Laut diesen Studien hat ein Liter dieser Schicht am Bodengrund etwa 270 m² von Bakterien nutzbare Oberfläche. Diese Schicht hat eine Dicke von 1,5 bis 2 mm und besteht aus Sand und Mulmpartikeln. Glas wird aus Sand hergestellt und ist chemisch genau das Substrat auf dem nitrifizierende Bakterien am liebsten und am schnellsten siedeln. Aus diesem Grund ist die Wand von siporax 1,7 mm dick. Man kann argumentieren, dass siporax eine aufgerollte Form der nitrifizierenden Schicht darstellt. Jeder einzelne Ring bietet den Bakterien etwa 1m² besiedelbare innere und äußere Oberfläche.

Wenn Bakterien die Möglichkeit haben, sich zu Kolonien zu organisieren spricht man von Biofilmen. Diese hauchdünnen Schichten bestehen aus wenigen Lagen von Bakterien und überziehen die Oberflächen der Substrate. Biofilme aus Bakterienarten mit unterschiedlichen Funktionen sind viel leistungsfähiger als Kolonien einzelner Bakterienarten.

Die Porenstruktur von siporax ist offenporig und dreidimensional vernetzt. Diese Struktur ermöglicht die Bildung von sehr leistungsfähigen Biofilmen, die in die Poren hineinwachsen und deren Wände auskleiden. Die Poren haben die ideale Größe, dass noch genügend Raum bleibt, um langfristig eine Wasserströmung und die Versorgung der Bakterien zu garantieren.
In der Tiefe der Porenstruktur, wo der Sauerstoffgehalt abnimmt, baut der Biofilm auch Nitrat ab (Denitrifikation). siporax hat die optimale Porenstruktur für den Nitratabbau.

Im Biofilm von siporax wachsen nicht nur nitrifizierende und denitrifizierende Bakterien, sondern auch organische Substanz abbauende Bakterien. Dadurch verstopfen absterbende Bakterien nicht die Poren, sondern werden biologisch abgebaut. Der Biofilm wächst und schrumpft mit der Belastung des Wassers und passt sich so dem Bedarf an. siporax ist damit das einzige sich biologisch selbst reinigende Filtermaterial. Die Porenstruktur ist perfekt für die Besiedlung durch Bakterien. Es ist durch Zerbrechen eines Rings, der mehrere Jahre in Gebrauch war, schon mit einer Lupe nachkontrollierbar, dass die Poren frei und nicht verstopft sind. Ablagerungen von Mulm in den Ringen reduzieren zwar den Wasserstrom, vorstopfen die Poren aber nicht. Ein Ausspülen mit Aquarien- oder Teichwasser führt sofort wieder zur vollen Aktivität und Abbauleistung von siporax.

Aufgrund der besonderen Porenstruktur entwickelt siporax eine eigene ideale Wasserströmung in der Porenstruktur. Dadurch kann es unabhängig von der äußeren Strömungsgeschwindigkeit eingesetzt werden. Es kann somit in Schnell-, Langsam- und Rieselfiltern verwendet werden.

In kleinen Aquarien mit unzureichendem Innenfilter kann siporax einfach im Netzbeutel hinter die Dekoration gelegt werden. Aufgrund der Unabhängigkeit von der umgebenden Wasserströmung ist es auch da bei geringer Strömung voll wirksam.
Die Firma sera bietet aber inzwischen auch sera siporax ® mini als spezielles Filtermedium für kleinere Filter an.

Bei vielen ähnlichen Produkten wird eine Oberfläche zwischen 400 und sogar bis zu 800 m² pro Liter angegeben. Eine größere besiedelbare Oberfläche des Filtermediums kann man aber nur erreichen, indem man das Substrat mit kleineren Poren produziert. Kleinere Poren können allerdings nicht dauerhaft von einem Biofilm besiedelt werden, da der Bakterienfilm die kleinen Poren ausfüllt und den Wasserstrom blockiert. Die Bakterien sterben bald durch Sauerstoff- und Nährstoffmangel ab und das Medium ist nur noch an der äußeren Oberfläche aktiv. Es ist durch Messungen nachweisbar, dass die Filterleistung innerhalb von vier Wochen drastisch nachlässt. Aber zu dieser Zeit gilt das Medium als eingefahren und der Anwender führt kaum noch Kontrollen durch. Bei siporax steigert sich die Abbauleistung noch nach vier Wochen.

Ähnliche Filtermedien werden aus gepresstem und gesintertem Glasgranulat, mit gering besiedelbarer Oberfläche hergestellt. Duch kleinere oder größere Poren besitzen sie keine optimal besiedelbare Oberfläche. siporax bietet den größten Lebensraum für Filterbakterien

Aus diesem Grund wird es inzwischen auch in verschieden anderen Industrien eingesetzt, z.B.: in der Stammzellenzucht, in Bioreaktoren, als Medium für Hefekulturzucht für Bierproduktion. Im space lab wurde siporax für Versuche mit Fischen in der Schwerelosigkeit des Weltraums eingesetzt. Nach der Prüfung der am Markt befindlichen Filtermedien durch die NASA, war es als einziges Filtermedium ausgewählt worden.

Die Fähigkeit, Flüssigkeiten stark anzusaugen, kann genutzt werden, um siporax anzuimpfen, indem man die Ringe mit nitrivec oder Koi Bioclear tränkt. siporax ist mit nitrivec direkt aktivierbar.

Nur die Form und Porenstruktur von siporax garantiert die optimale Besiedlung durch einen Bakterienfilm. Kugelförmige Medien können nicht so optimal funktionieren.

Aus den voran genannten Gründen gibt es zur Zeit kein Filtermedium, das an die Abbauleistung von siporax heranreicht. siporax erhöht die Effektivität des Filters. Es gibt kein gleichwertiges Produkt.

Ein Liter siporax hat die gleiche Abbauleistung wie 34 Liter Keramik- oder Tonfiltermedium, es ist somit das preiswerteste Filtermedium auf dem Markt.

Alle anderen Filterkörper sind bezogen auf die nutzbare Oberfläche viel teurer als ein Liter siporax.

Als alleiniger Anbieter vertreibt die Firma sera dieses extrem wirksame Filtermaterial in 3 unterschiedlichen Größen

Kommentare: 18

1
UserDirk Mamau
Date / Time05.03.2011- 12:58:43

Hallo Uwe,

ich habe mich bisher nie getraut meinen Becken Phosphat oder gar Nitrat zuzugeben.
In 2 Becken, in denen ich schon seit Ewigkeiten Blaualgen hatt und mit der oft empfohlenen Dunkelkur nur kurzzeitig Blaualgenfrei bekommen hatte, ist schon nach 1 Woche ein völliger Zusammenbruch der Algen zu beobachten.

Den Link hierher habe ich in meine Favs übernommen. Es reicht scheinbar wirklich nicht aus, einen Volldünger zu verwenden.

Grüße aus Bern, Dirk

2
UserAlberto
Date / Time13.03.2011- 15:31:46

Hallo ,

Danke für die tollen Infos... Nur komme ich bei meinen Wasserwerten nicht so ganz klar mit dem Rechner... Habe No3 1 und Po4 weniger als 0,02 ( nicht nachweisbar)... der Rechner kommt damit nicht klar...

Kannst du mir da da ein Tipp geben...

Danke.

3
UserUwe
Date / Time13.03.2011- 17:09:16

Hallo Alberto,

ich kann mit den von dir vorgegebenen Werten gut rechnen. Vermutlich hast du die Info übersehen, dass du anstelle eines Komma, einen Punkt eintippen musst.

4
UserKlaus Kacher
Date / Time12.05.2011- 22:57:38

Hallo Uwe,

auch ich hatte in einem Becken immer wieder massiven Blaualgenbefall und habe den jetzt ohne Dunkelkur innerhalb von knapp 2 Wochen wegbekommen. :-D Danke für die durchaus hilfreiche Berechnung. Auch ich wäre niemals auf die Idee gekommen, Phosphat oder Nitrat in meine Becken zu schütten.

Ein Tipp für Alberto, gebe erstmal einen etwas höheren Po4-Wert ein und fange langsam an optimale Werte einzustellen. N.N. ist einfach zu wenig und muss zu Algen führen. Wenn du messbare Werte hast, funktioniert der Rechner problemlos. Normalerweise sollte auch schon die Tabelle als kurze Hilfe ausreichen.

VG Klaus

5
UserManfred
Date / Time04.12.2011- 14:44:17

Hallo,

das Programm gibt aber immer(!) ein Problem an, also entweder Grünalgen oder Blaualgen.

Beispiele:
2.6 mg/l NO3
0.25 mg/l PO4
Blaualgen-Gefahr. Die Redfield ratio ist in Ordnung. Es muss nichts hinzugefügt werden.

15 mg/l NO3
1.4 mg/l PO4
Grünalgen-Gefahr. Die Redfield ratio ist in Ordnung, es muss nichts hinzugefügt werden.

Also kann man wählen zwischen erhöhter Grün- oder Blaualgengefahr...
oder mache ich was falsch?

Gruß
Manfred

6
UserUwe
Date / Time04.12.2011- 18:22:01

Hallo Manfred,

mit der Anzeige Blau- oder Grünalgengefahr wird immer nur der Trend angezeigt.
Solange man sich im Bereich zwischen den angezeigten Optimalwerten bewegt, sollten aber so gut wie keine Algen auftreten. Man sieht aber so schon, was bei Änderungen eines Parameters passieren könnte.

Wird beispielsweise Nitrat über 16 oder Phosphat über 1,4 gemessen, wird ein passender Wasserwechsel ausgerechnet, auch wenn die RR und die BR im optimalen Bereich sind. Einfach nur, wenn die Ausgangswerte zu hoch werden.

Gruß
Uwe

7
UserMichael
Date / Time04.12.2011- 23:56:19

Hallo,

ich habe ein starkes Blaualgenproblem.

Ich habe im Moment folgende Werte gemessen:
162l netto
26grad
PH: 7,00
GH 13°
KH 8°
NH3/NH4: 0,25mg/l
No2- <0,3mg/l
No3- 12,5mg/l

Phosphat noch nicht gemessen. Laut tabelle soll der aber über 1mg/l sein? Kann dass richtig sein? Oder soll ich versuchen Nitrat zu senken? Der Rechner hilft mir auch nicht wirklich weiter

Danke

8
UserMarco
Date / Time01.01.2012- 13:58:20

Hallo ich hatte auch lange Probleme mit blaualgen habe jetzt eine dreitägige dunkelkur gemacht und meinen Nitratwert auf 10mg/l und Phosphat auf 1.0mg/l. Versuche diesen wert jetzt immer zu halten und hoffe das das der ideale wert ist den man so haben sollte:
Ich habe ein 450 Liter Aquarium-nach der Dunkelkur waren die algen weg aber im Internet steht geschrieben das man nach der Dunkelkur fast 90% Ww machen soll das hab ich aber nicht-es waren höchsten 10% und meine wasserwerte sind jetzt wie oben beschrieben-dann dürfte ja meiner meinung nach jetzt auch nichts mehr von den blaualgen wiederkommen oder?

DANKE!

9
UserUwe
Date / Time02.01.2012- 10:59:43

Hallo Marco,

einen Wasserwechsel würde ich dir trotzdem dringend raten, denn es bleiben nach einer Dunkelkur doch erhebliche organische Belastungen im Wasser zurück, die man entfernen sollte.

Ein algenfreies Jahr 2012 :-)
Uwe

10
UserFirmi73
Date / Time26.01.2012- 18:54:40

Habe auch seit einigen Monaten massive Blaualgenprobleme. Dunkelkur hat nur kurzzeitig Erfolg gebracht. Habe jetzt meine Werte auf PO4=1 und NO3 auf 10 eingestellt. Nennliter des Beckens 330.

Bin mal gespannt, ob und wenn was passiert. Werde es hier berichten...

Viele Grüße
Firmi73

zeige Kommentar: 1-1011-18

Neuen Kommentar verfassen:

Bitte füllen Sie mit * markierte Felder korrekt aus. JavaScript und Cookies müssen aktiviert sein.
Name: (Pflichtfeld) *
email: (Pflichtfeld, wird nicht veröffentlicht) *
Homepage:
Bild hochladen: (max. 1MByte)
:-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-):-)
Ihr Kommentar: *
(Das Bild wird erst beim speichern links oben eingefügt)
 
Bitte tragen Sie den Zahlencode ein:*
Captcha
Letzte Bearbeitung:: 09.04.2012, 00:16
« vorige Seite Seitenanfang nächste Seite »